Kooperation mit dem Krankenhaus
Wenngleich die ambulanten Möglichkeiten zur Wiederherstellung Ihrer Gesundheit vielfältig sind, ist ein stationärer Aufenthalt manchmal unumgänglich. Dazu steht Ihnen ein breites Netz hochqualifizierter Krankenhäuser zur Verfügung. Seit Mai 2008 haben wir eine neue Form der Zusammenarbeit mit dem Klinikum St.Georg gGmbH gewählt. In einem zeitgemäßen Kooperationsmodell ist es nun möglich, Sie vor, während und nach einem stationären Aufenthalt persönlich zu beraten und zu behandeln. Wir führen in diesem Zusammenhang spezialisierte endoskopische Eingriffe an Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm, Enddarm, Leber, Gallenwegssystem und Bauchspeicheldrüse durch.
Ein häufiges Beispiel: Während einer Vorsorgekoloskopie stellen wir bei Ihnen einen großen Polypen im Dickdarm fest. Eine sofortige Entfernung in unserer Praxis ist riskant, weil ein hohes Nachblutungs- oder Darmverletzungsrisiko besteht. Daher werden zunächst Gewebeproben aus dem Polypen entnommen. Deren Untersuchung ergibt gutartige Veränderungen, die jedoch als Krebsvorstufen anzusehen sind (Fachausdruck: Adenom). Einige Tage nach der Vorsorgekoloskopie - wenn die Ergebnisse der Gewebeproben vorliegen - informieren wir Sie in einem ausfühlichen Gespräch über die Erkrankung und die endoskopischen Möglichkeiten der Heilung. Auch über mögliche Komplikationen - wie eine unbeabsichtigte Darmverletzung oder eine Nachblutung - werden wir Sie ausführlich informieren. Wenn Sie sich für eine endoskopische Therapie entscheiden, erfolgt an einem Ihnen angenehmen Termin die endoskopische Entfernung des Polypen im Klinikum St.Georg gGmbH durch Herrn Dr. Teich. Am Nachmittag nach dem Eingriff besucht Sie Dr. Teich auf Station und berichtet Ihnen und gern auch Ihren Angehörigen über Verlauf und Ergebnis des Eingriffs. Anschliessend verbleiben Sie über Nacht im Krankenhaus, um frühe Komplikationen der Polypentfernung so früh wie möglich zu erkennen und zu behandeln. Wenngleich derartige Komplikationen sehr selten sind, stehen Ihnen im Falle des Falles alle Ressourcen dieses Krankenhauses der Maximalversorgung zur Verfügung. Im Normalfall können Sie einen Tag später aus dem Krankenhaus entlassen werden. Der entnommene Polyp wird in den Folgetagen im Pathologischen Institut des Klinikums "St. Georg" genau untersucht. Eine Woche nach Entlassung wird Herr Dr. Teich mit Ihnen in unserer Praxis oder telefonisch das Ergebnis dieser feingeweblichen Untersuchung besprechen und - falls erforderlich - weitere Schritte planen.
Mit dieser individuellen Behandlung durch nur einen Arzt möchten wir erreichen, dass
- Sie auch im Krankenhaus durchgängig von einem Arzt behandelt werden, der Sie, Ihre Vorbefunde und Begleiterkrankungen genau kennt.
- Sie von einem Spezialisten behandelt werden, der langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der interventionellen Endoskopie besitzt.
- Sie vor dem Eingriff weniger Angst haben, weil Sie zu Ihrem Behandler schon im Vorfeld Vertrauen entwickeln konnten.
- nach Gesamtbetrachtung aller in unserer Praxis und im Krankenhaus "St. Georg" erhobenen Befunde ein individuelles Behandlungs- oder Überwachungskonzept für Sie erstellt werden kann, dass wir gern auch mit Ihrem Hausarzt abstimmen.
Wir führen in diesem Zusammenhang spezialisierte endoskopische Eingriffe an Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm, Enddarm, Leber, Gallenwegssystem und Bauchspeicheldrüse durch.